Fristen im Arbeitsrecht

Start » Allgemein » Fristen im Arbeitsrecht

Im Arbeitsrecht spielen Fristen eine entscheidende Rolle, insbesondere im Bereich des Kündigungsschutzrechts und bei Befristungen. Diese Fristen sehen oftmals auch formelle Anforderungen vor und variieren je nach Art des Arbeitsverhältnisses. Sie können sowohl gesetzlich als auch tarifvertraglich geregelt sein.

Sehr kurze Fristen vor dem Arbeitsgericht

Manche Ansprüche müssen sogar innerhalb sehr kurzer Fristen beim zuständigen Arbeitsgericht geltend gemacht werden, da uns sonst der Verlust Ihrer Rechte droht. Zögern Sie daher bitte nicht und nehmen Sie gerne schnell und unkompliziert Kontakt mit mir auf, um ggf. bereits laufende Fristen einhalten zu können – vor allem, wenn Sie über eine Kündigungsschutzklage nachdenken!

3-Wochen-Frist für Kündigungsschutzklage

Bei einer arbeitgeberseitigen Kündigung muss innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden. Diese gerichtliche 3-Wochen-Frist gilt ebenfalls für den Erhalt einer Änderungskündigung oder einer auslaufenden Befristungsabrede.

Bei einer Diskriminierung im Arbeitsverhältnis nach § 1 AGG müssen Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche innerhalb von zwei Monaten schriftlich geltend gemacht werde. Wird der Anspruch daraufhin nicht erfüllt, beginnt eine weitere Frist von drei Monaten zu laufen, innerhalb der dann Klage beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden muss.

Vertragliche Ausschlussfristen

Insbesondere vertragliche Ausschlussfristen finden bei einer entsprechenden Vereinbarung auf eine Vielzahl von Ansprüchen – nicht nur auf den Lohnanspruch –Anwendung und müssen unbedingt beachtet werden.

Weiterhin gibt es in den meisten Tarifverträgen eine verbindliche Ausschlussfrist von 6 Monaten, die oft übersehen wird.